Eingewöhnung in die Krippe
Unser pädagogisches Handeln basiert auf einem christlichen Menschenbild: Jedes Kind ist einzigartig, wertvoll und von Anfang an kompetent. Wir begleiten es in seiner Entwicklung und geben ihm Raum, die Welt selbst zu entdecken.
Unsere Eingewöhnung gestalten wir individuell und behutsam. Uns ist wichtig, dass sich Ihr Kind bei uns sicher und geborgen fühlt. In seinem eigenen Tempo kann es ankommen, Vertrauen aufbauen und erste Beziehungen zu uns pädagogischen Fachkräften entwickeln.
Wir begleiten die Kinder achtsam, beobachten ihre Signale und geben ihnen die Zeit, die sie brauchen. Dabei orientieren wir uns an ihren Bedürfnissen und stärken sie in ihrer Selbstständigkeit.
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern ist für uns dabei besonders wichtig. Gemeinsam gestalten wir den Übergang in die Krippe, sodass sich Ihr Kind gut eingewöhnen kann.
Jedes Kind bewältigt Übergänge in seinem eigenen Tempo. Deshalb bekommt Ihr Kind bei uns die Zeit, die es für eine gute Eingewöhnung braucht.
Zu Beginn wir Ihr Kind von einer vertrauten Bezugsperson begleitet. Diese gibt Sicherheit und dienst als „sicherer Hafen“ in der neuen Umgebung.
Die ersten Tage gestalten wir bewusst kurz (ca. 1 Stunde), damit Ihr Kind in Ruhe ankommen kann. Vertraute Gegenstände von zu Hause (z.B. Schnuller oder Kuscheltier) können dabei zusätzlich helfen.
Im engen Austausch mit Ihnen beobachten wir, wann Ihr Kind bereit für die nächsten Schritte ist. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern ist für uns dabei besonders wichtig.
Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn sich Ihr Kind bei uns wohlfühlt, Vertrauen zu uns aufgebaut hat und sich trösten sowie für den Alltag begeistern lässt.
Phasen der Eingewöhnung

Tagesablauf in der Krippe
Vor-KiGa-Kids (Vorkindergartenkinder)
Ab ca. Mitte des Krippenjahres beginnt die spannende Phase des Übergangs unserer Vor-Kindergarten-Kinder in den Kindergarten.
Kinder im Alter um 3 Jahre erleben eine rasante Entwicklung, sie fühlen sich älter und größer und nehmen den bevorstehenden Übergang in den Kindergarten schon bewusst wahr. Das Kind wird mit seinen veränderten Bedürfnissen wahrgenommen und bei der Bewältigung seiner neuen Anforderungen unterstützt. Das pädagogische Personal steht dem Kind bei, seiner Rolle als selbstständiges Kindergartenkind näher zu kommen. In den Bereichen Sprache, soziales Verhalten, und Motorik brauchen die „älteren“ Kinder andere Aktivitäten, die sie in ihrer Selbständigkeit fördern, ihre Kreativität anregen und ihnen optimale Voraussetzungen in ihrer Entwicklung bieten. Aber auch das bilden und vertiefen von Freundschaften und das Erleben der eigenen Persönlichkeit, gehört zum alltäglichen Erleben von Kindern in diesem Alter. Durch regelmäßige Besuche, Schnuppertage, bekommen die Kinder Neugier und Freude auf den Wechsel in den Kindergarten. Ziel ist es die Selbständigkeit und ihre ganzheitliche Entwicklung zu fördern, dass der Übergang (Transition) von der Krippe zum Kindergarten fließend vollzogen werden kann. Dies wird nun regelmäßig im Tagesablauf integriert und passt somit in den Alltag der Kinder.
