Unsere Kindergarten Gruppen

Rote Gruppe - Kindergarten


Durch spielerische Angebote wollen wir den Kindern auf verschiedene Möglichkeiten aufzeigen zur Ruhe zu kommen, Ruhe und Stille als etwas Schönes zu erleben und die Resilienzfähigkeit zu fördern. In unserer heutigen Zeit finden wir es immer wichtiger, dass die Kinder unterschiedliche Techniken kennenlernen, dabei kann man auch mal Laut werden, um dann die Ruhe zu spüren.

Die Galerie der roten Gruppe wird von allen Kindergartenkindern, die es benötigen für den Mittagsschlaf genutzt. Dort befindet sich auch unsere Verkleidungskiste, mit der jeder in eine andere Rolle schlüpfen und gemeinsam in eine andere Welt eingetaucht werden kann.

Auch unsere Puppenecke, die als Märchenschloss gestaltet ist, bietet den Kindern einen gerne genutzten Ort zum Zurückziehen. Ungestörtes Freispiel ist ein elementar wichtiger Teil im Kindergartenalltag, um den Kindern Raum für die eignen Entwicklung und Verarbeitung von Erlebten zu ermöglichen.Angebote wollen wir den Kindern auf verschiedene Möglichkeiten aufzeigen zur Ruhe zu kommen, Ruhe und Stille als etwas Schönes zu erleben und die Resilienzfähigkeit zu fördern. In unserer heutigen Zeit finden wir es immer wichtiger, dass die Kinder unterschiedliche Techniken kennenlernen, dabei kann man auch mal Laut werden, um dann die Ruhe zu spüren.

Die Galerie der roten Gruppe wird von allen Kindergartenkindern, die es benötigen für den Mittagsschlaf genutzt. Dort befindet sich auch unsere Verkleidungskiste, mit der jeder in eine andere Rolle schlüpfen und gemeinsam in eine andere Welt eingetaucht werden kann.

Auch unsere Puppenecke, die als Märchenschloss gestaltet ist, bietet den Kindern einen gerne genutzten Ort zum Zurückziehen. Ungestörtes Freispiel ist ein elementar wichtiger Teil im Kindergartenalltag, um den Kindern Raum für die eignen Entwicklung und Verarbeitung von Erlebten zu ermöglichen.

Rote Gruppe - Kindergarten


Aufgrund der vielen verschiedenen Nationalitäten in der roten Gruppe ist die sprachliche Förderung und das soziale Miteinander ein sehr wichtiger Anteil in unserem Alltag. Wir zeigen großes Interesse an verschiedenen Sprachen und kulturellen Hintergründen für andere und auch die eigen Kultur. Wenn Verschiedensein selbstverständlich ist, braucht es dafür keine Toleranz und durch positive Kommunikation entstehen positive Beziehungen.

Das beginnt schon mit dem Morgenkreis als gemeinsamer Start, bevor sich die Kinder nach ihren Interessen und Vorlieben in den verschiedenen Gruppen und Angeboten verteilen können. Im Morgenkreis, bei dem wir unseren Kalender, mit Jahreszeiten und Natur (Wetter, Merkmale der Jahreszeit), besprechen, können die Kinder auch Wünsche zur Gestaltung einbringen, z. B. welches Lied, Kreisspiel oder Fingerspiel wir machen wollen. Gerne nutzen die Kinder dieses Beisammensein, um von sich und was sie erlebt haben oder sie bewegt, zu erzählen. Das motiviert auch Kleinere und Kinder mit noch nicht so viel Deutschkenntnissen sich einzubringen.

Wir nutzen dieses Ritual des Morgenkreis auch um Kindern Demokratische Teilhabe näher zu bringen, wir stimmen ab, z.B. welches Spiel wir spielen, mit welchem Projekt wir uns als nächstes beschäftigen… Mehrheitsbeschlüsse beinhalten auch, dass man es aushalten muss, wenn sich die Mehrheit für etwas anderes entscheidet als man selber möchte. Dazu ist dann Frustrationstoleranz gefragt. Gleichzeitig zeigen sie aber auch auf, dass jeder Teil der Gruppe ist und seine Meinung und Wünsche für uns wichtig sind.

Wenn das Gegenüber als eigne Person anerkannt wird, ist dessen Herkunft nicht mehr wichtig. Wenn der andere als Mensch wichtig ist, ist es unwichtig, welche Herkunft er hat.

Rote Gruppe - Kindergarten


Das Freispiel wird vom pädagogischen Personal genutzt um die Kinder bei Bedarf zu begleiten und zu unterstützen. Bei den Kindern besonders beliebt sind im Moment unsere Tischspiele. Hier kommt ebenfalls die sprachliche Förderung sehr zum Tragen. Viele Gespräche, Anleitungen im miteinander Spielen und Unterstützung beim Lösen von Konflikte oder auch mit angemessenen Vokabular und Lautstärke miteinander zu kommunizieren ist uns sehr wichtig, um einen wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen. Durch eine Form der positiven Kommunikation können positive Beziehungen zwischen uns und auch zwischen den Kindern entstehen. Erst dadurch ist ein Lernen voneinander möglich.

Das Spielmaterial ist an den Interessen der Kinder orientiert, wir wollen, dass die Kinder mit Spaß und Freude sich entwickeln und lernen können. Zur sprachliche Förderung und Bildung kognitiven Fähigkeiten wird dabei auch das Aushalten vom Verlieren unterstützt.

Wir empfinden Regeln wichtig für das gelungene Zusammenleben und Lernen sozial miteinander umzugehen. Außerdem bieten beständige Regeln eine Orientierung und damit auch Sicherheit. Klare Regeln und auch Konsequenzen werden mit Kindern gemeinsam abgesprochen und beschlossen, dadurch akzeptieren die Kinder sie und sorgen auch untereinander für deren Einhaltung.

Unser Hauptziel bei all diesen Überlegungen und Angeboten ist, dass die Kinder sich bei uns wohlfühlen können. Denn nur in einer sicheren und positiven Atmosphäre kann sich der Mensch gesund entwickeln und sein Potenzial ausschöpfen.

Blaue Gruppe - Kindergarten


Das pädagogische Personal des Kindergartens, legt großen Wert auf eine gelingende, partnerschaftliche und offene Zusammenarbeit. Wir sprechen uns ab und gleichen Arbeitsabläufe, Regeln und Absprachen aneinander an. Doch auch die Individualität und freie Entfaltung der Persönlichkeit der Pädagogen/innen ist uns ein wichtiges Anliegen. So entstehen kleine Unterschiede in den Gruppen, die eine bereichernde Vielfalt im Kinderhausalltag darstellen. Wir erfreuen uns an den unterschiedlichen Persönlichkeiten und den Fähigkeiten einzelner, die in die pädagogische Arbeit miteinfließen. Die Kinder haben die Möglichkeit von dieser Vielfalt zu profitieren, indem sie sich ganz nach persönlicher Vorliebe oder nach Sympathie entscheiden können, zu wem sie Kontakt haben, oder wo ihre Interessen und Bedürfnisse aufgefangen werden. In der Blauen Gruppe steht Gesundheit ganz groß geschrieben. Nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Gesundheit. Wir achten auf gesunde Ernährung und leben dies den Kindern vor. Durch die Gestaltung der Gruppenräume, haben die Kinder genügend Möglichkeiten zur Bewegung und zur Bewegungsgestaltung. Auch Rückzugsräume sind gegeben, in denen sich Kinder entspannen können und sich dem sicheren, zurückgezogenem Spiel widmen können. Es findet ein Wechseln zwischen Anspannung (körperlicher Betätigung) und Entspannung statt, was zu einem körperlichen und geistigen Wohlbefinden führt. Das macht die Kinder ausgeglichener und sie fühlen sich gut.

Das Spielmaterial, bietet eine Vielzahl an Gestaltungs- und Konstruktionsmöglichkeiten. Die Kinder werden zum kreativen und freien Spiel angeregt. Wir finden, dass die Freispielzeit die bedeutungsvollste Zeit im Tagesverlauf darstellt. In dieser Zeit lernen die Kinder alles, was sie zum Leben brauchen. Sie erwerben selbstständig und eigentätig die Wichtigsten Fähigkeiten, wie motorische Kompetenzen, Kreativität, Lösungsorientiertheit, Aufgabenbewältigung, Sprachkenntnisse, Sozialkompetenzen, Emotionsregulation, mathematische Fähigkeiten, physische Zusammenhänge und noch vieles mehr. Im freien Spiel werden die meisten Verknüpfungen im Gehirn geknüpft. Da freie kreative Spiele komplexe Vorgänge für die Kinder darstellen, werden auch mehrere Bereiche im Gehirn gleichzeitig aktiviert. So kann um ein Vieles mehr, an Verknüpfungen im Gehirn geschlossen werden, als im angeleitetem Spiel oder gezielten Aufgaben, die gestellt werden.

Blaue Gruppe - Kindergarten


Zu einer gesunden Entwicklung, gehört auch das bewegen in der freien Natur. Auch hier finden die Kinder verschiedene Anregungsmöglichkeiten zum Spiel. Sie lernen ihre Umgebung kennen, machen Erfahrungen im Umgang mit Naturmaterialen kenne und erleben Flora und Fauna. Frische Luft regt die Gehirnaktivität an, da wir es mit mehr Sauerstoffe versorgen. So wird eine erhöhte kognitive Leistung gefördert. Das Bewegen an der frischen Luft stärkt unser Immunsystem. Zudem regt das Sonnenlicht die Vitaminproduktion an.

Den Kindern wird bei uns in der Gruppe auf Augenhöhe begegnet. Wir nehmen das Kind als gleichwertigen Bildungs- und Erziehungspartner wahr. Wir beziehen die Kinder in Entscheidungen, die die ganze Gruppe angehen mit ein, nehmen Anregungen auf oder gehen auf Wünsche ein. Sie erleben sich so als wirksam und nehmen sich selber als Person wichtig. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich partizipatorisch einzubringen und lernen demokratische Abstimmungsverfahren kennen. Dies fördert das Bewusstsein für die Gruppe und die Verantwortung gegenüber anderen.

In der Gruppe gibt es Regeln. Diese erleichtern das Zusammenleben in der Gesellschaft. Wir sehen diese Regeln als Verhaltensorientierung, man kann sie aber auch anpassen oder variieren. Dennoch ist es uns wichtig, dass sie erst genommen werden und respektiert. Dies dient als Vorbereitung auf das Leben in der Gemeinschaft. Ebenso werden den Kindern Regeln in der Schule oder später in der Arbeitswelt begegnen. Das Einüben aber auch das Hinterfragen und Verändern von Regeln, ist also eine unerlässliche Vorbereitung auf das Leben selbst.

Blaue Gruppe - Kindergarten


Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang untereinander. Zu Kollegen/innen, wie auch zu Kindern. Es ist uns wichtig, dass wir offen, achtsam und fürsorglich miteinander umgehen. Durch das Vorleben und das Vermitteln dieser Werte, hoffen wir, einen Grundbaustein für ein gutes soziales Miteinander zu schaffen. Dazu gehört auch die Begleitung von Konflikten. Wir lassen einen die Kinde untereinander bewusst Konflikte selber austragen, schreiten aber ein oder begleiten Konflikte, wenn die Kinder nicht in der Lage sind, sie selber zu lösen. Dies kann der Fall sein, wenn ein oder mehrere Kinder nicht den entsprechenden geistigen Reifegrad dazu erlangt haben oder die Gemüter so erhitzt sind, dass sie keine eigene Lösung mehr finden. Dann werden die Konfliktpartner begleitet und Kompromisse werden gefunden. Für uns ist der Kindergarten ein fröhlicher Ort, an dem man Spaß haben darf. Heitere Gelassenheit ist daher für uns eine wichtige Grundhaltung. Wir lachen viel, machen Späße und nehmen uns selbst nicht zu ernst.

Unterschiedliche Kulturen sind in der Blauen Gruppe sehr willkommen. Wir nehmen die Kinder genauso an, wie alle anderen auch, freuen uns aber immer sehr, wenn wir mehr über andere Länder, Sitten oder Bräuche erfahren. Wenn wir Kinder in der Gruppe haben, die einen anderen kulturellen Hintergrund haben als den Deutschen, nehmen wir das als Chance und Lernmöglichkeit wahr. Uns ist wichtig, dass keine Unterschiede gemacht werden, aufgrund von Rasse, Religion, Hautfarbe oder ethnischer Herkunft. Wir sehen alle als gleichwertig und wertvoll an. Dies vermitteln wir durch den Umgang mit Kindern und Eltern. Sprachliche Verständigungsschwierigkeiten, stellen für uns einen Lernort dar, kein Problem. Dadurch fühlen sich alle in der Gruppe willkommen und wohl.

Lila Gruppe - Vorschule


In der Vorschule werden die Kinder betreut, die voraussichtlich im nächstem Herbst zur Schule kommen.

Das pädagogische Personal besteht aus zwei Fachkräften und einer Berufspraktikantin.

Die Gruppe teilt sich den Gruppenraum mit den Hortkindern. Dadurch sind die Kinder nur vormittags in der Stammgruppe und wechseln dann zur Ruhezeit nach dem Mittagessen in den Kindergarten.

Im Gruppenraum befindet sich eine Galerie und ein Nebenraum, der Hausaufgabenraum, den die Kinder nach Absprache auch benutzen können.

Im letzten Kindergartenjahr wird den Kindern die Möglichkeit geben, sich ihrer Individualität entsprechend in einem speziell auf ihre Altersgruppe zugeschnitten Rahmen auf den Übergang in die Grundschule und somit auf ihre neue Rolle als Schulkind vorzubereiten. Wir sehen die Vorschulgruppe als eine Brücke zwischen Kindergarten und Schule.

Hier nützen wir die Angebote beider Grundschulen, wie zum Beispiel Teilnahme einer Turnstunde, gemeinsames Singen mit den Schulkindern.

Lila Gruppe - Vorschule


Für Kinder mit sprachlichen Förderbedarf wird auch in Kooperation mit der Luitpold Grundschule der Vorkursdeutsch einmal die Woche durchgeführt.

Durch Beobachtung der Kinder im Kindergartenalltag, informieren wir die Eltern im Entwicklungsgespräch über die Schulreife des Kindes.

Die Ablösungsphase der Kinder ist ein wichtiger Bestandteil, durch Workshops, Ausflüge, Kooperation mit der Schule, thematisieren wir diesen Übergang.

Unser Ziel ist es, jedes Kind bestmöglich vorzubereiten, damit der Start in die Schule gelingt.

Teiloffene Arbeit in Kindergarten und Vorschule

Kinder setzen sich in der teiloffenen Arbeit ihre eigenen Entwicklungsschwerpunkte. Sie lernen vieles leichter von anderen Kindern als von Erwachsenen, da die Entwicklungsunterschiede nicht unüberwindbar groß erscheinen. Die pädagogischen Angebote können vielfältiger gestaltet werden und individuelleres Eingehen auf jedes Kinder wird erleichtert.

Im Kindergarten und der Vorschule des Kinderhauses CAMINO arbeiten wir teiloffen. Das bedeutet, dass jedes Kind einer Stammgruppe zugeordnet ist. Nach dem Morgenkreis haben alle Kinder die Möglichkeit in verschiedene Aktionsbereiche (z.B. Galerie, eine andere Gruppe, Atelier, Turnhalle, Garten, Puppen- oder Bauecke, Bällebad etc.), in das Freispiel zu wechseln, oder an gezielten Kleingruppenangeboten teilzunehmen. Die teiloffene Arbeit bietet aufgrund ihrer Struktur, Abläufen, sowie der unterschiedlich angebotenen Möglichkeiten und Anforderungen dem einzelnen Kind eine vorteilhafte und positive Vorbereitung auf die Schule. Durch gezielte interessenorientierte Förderung und eine gelebte Partizipation, wird die Entscheidungsfähigkeit der Kinder unterstützt. Im sozialen Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen erfahren sie Anregungen für ihre Wahrnehmung und ganzheitliche Entwicklung, d.h. ebenso im Bereich ihrer sozial- emotionalen, wie auch ihrer körperlichen, kreativen und geistigen Fähigkeiten. Durch Spielen, Bewegung, Handeln und Wahrnehmen finden die Kinder hier die Bedingungen für handlungsorientierte Entwicklung, für Lernen durch Tätig sein. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen unterstützen und begleiten das einzelne Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung und seiner Möglichkeit, sich mit der Umwelt auseinander zusetzen. Die Achtung des Kindes, so wie es ist, sowie die Befähigung und Ermutigung zu größtmöglicher Selbständigkeit und Eigenaktivität stehen dabei im Vordergrund.

Tagesablauf im CAMINO – Kindergarten und der Vorschule

Die Kinder verbringen einen großen Teil des Tages in unserer Einrichtung, deshalb ist es wichtig, ihnen durch klare Strukturen und wiederkehrende Abläufe Sicherheit zu geben, damit sie sich schnell in der Einrichtung heimisch und wohl fühlen können. Der Tagesablauf ist auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt und beinhaltet sowohl spannende Aktivitäten als auch Ruhephasen.

Jeden Morgen werden die Kinder durch die pädagogischen Betreuungskräfte persönlich begrüßt und von den Eltern verabschiedet. Hier ist es uns wichtig, dass die Ablösung der älteren Kinder von ihren Eltern möglichst selbstständig geschieht. Durch diesen direkten Kontakt wird die Aufsichtspflicht der Eltern auf das pädagogische Personal übertragen. – Absatz – Wenn alle Kinder eingetroffen sind, versammeln sich die Gruppen zum Morgenkreis. Die Kinder erfahren Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit in der Gruppe. Jedes Kind sieht das andere, nimmt es wahr und fühlt sich zugehörig. Die Kinder zählen die Anwesenden und stellen fest, wie viele und welche fehlen. Der alltägliche Umgang mit Zahlen und Zählen wird geübt. Ein wichtiger Aspekt des Treffens am Morgen ist es, mit den Kindern zu sprechen, wie der kommende Tag verlaufen wird. Diese Absprache gibt den Kindern die Möglichkeit zum Mitentscheiden und sie erlangen Sicherheit dadurch. Außerdem beinhaltet er verschiedene Aktivitäten. Im Sinne der Partizipation können die Kinder die zusätzlichen Angebote wie Lieder, Bilderbücher, Fingerspiele mitgestalten oder über ihre Alltagserlebnisse, die sie gerade beschäftigen, sprechen. Im Anschluss daran können die Kinder ins Freispiel übergehen oder eines der Angebote nutzen. Das Freispiel hat für uns eine große Bedeutung, da es eine wichtige Rolle in der sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Entwicklung spielt. Die Grundvoraussetzung für ein sinnvolles Freispiel ist die Aufteilung des Gruppenraumes in einzelne Spielbereiche; beispielsweise: Puppenecke, Bauecke, Bilderbuchecke und Frühstückstisch. In dieser vorbereitenden Umgebung können die Kinder unter dem Material und Spielangeboten wählen, zwischen Einzelspiel oder dem Spiel mit anderen und sie bestimmen selbst die Dauer des Spiels. Am Mittag erhalten die Kinder ein ausgewogenes Mittagessen durch einen externen Chatering und können sich in der anschließenden ruhephase erholen. In der Freispielzeit am Nachmittag greifen wir die Interessen und Bedürfnisse der Kinder auf um spontane, offene Angebote zu machen. Wenn die Kinder von ihren Eltern oder autorisierten Personen abgeholt werden, Nutzen wir diese Zeit oft für den Austausch mit den Eltern. Die Kinder verabschieden sich persönlich vom pädagogischen Personal, somit wird die Aufsichtspflicht wieder an die Eltern übergeben.
Durch die festen Strukturen und Rituale im Tagesablauf erfahren die Kinder Sicherheit und Vertrauen. Sie können sich so in der Einrichtung wohl und geborgen fühlen.

Bildungsbereiche im Kinderhaus CAMINO

Werteorientierung und Religion


Kinder stellen sich gänzlich unvoreingenommen in ihrem kindlichen Erleben grundlegende Fragen nach Sinn und Leben, nach Anfang und Ende, nach Gott und Welt. Daher ist es für uns als Einrichtung eines katholischen Trägers besonders wichtig, den Kindern Vertrauen stärkende Grunderfahrungen zu ermöglichen, die auf dem christlich- religiösen Leitbild basieren und zentrale Lebensfragen erschließen. Im Kindergarten- und Vorschulbereich werden besonders zentrale Elemente der christlich- abendländischen Kultur im Jahresverlauf mit eingebaut, Feste gefeiert, Ketteinheiten durchgeführt, Gespräche gehalten und Philosophiert, biblische Geschichten erzählt, Kirchen sowie Gottesdienste besucht oder Meditationen durchgeführt.

Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte


Um das Kind in seiner Entwicklung zu einem gesellschaftsfähigen Menschen zu unterstützen, ist die emotionale und soziale Erziehung unabdingbar. Wir vermitteln den Kindern ein gesundes soziales Verständnis, die Fähigkeit sich in andere hinein zu fühlen, sowie mit Gefühlen umgehen zu können. Dies erreichen wir unter anderem indem wir die pädagogischen Betreuungskräfte ein positives Rollenbeispiel geben und mit den Kindern Konfliktlösungsmöglichkeiten erarbeiten. Die Kinder lernen auf spielerische Weise Verständnis und Akzeptanz füreinander zu entwickeln und Rücksicht aufeinander zu nehmen.

Sprache und Literacy


Um bestimmte Sachverhalte zu beschreiben und sich miteinander verständigen zu können, ist Sprache ein unverzichtbares Instrument. Daher ist Sprache und Sprachförderung uns ein wichtiges Anliegen und fester Bestandteil der Kindergartenarbeit. Wir erarbeiten gemeinsam mit den Kindern Sprachregeln, führen Gesprächskreise, Lesen mit den Kindern, lernen Fingerspiele, singen Lieder, machen Lauteübungen oder tasten uns an die ersten Buchstaben und Wörter heran. Im Alltag geben wir den Kindern viele Sprachanregungen, unterstützen Gespräche der Kinder und ermöglichen ihnen immer den Zugang zu Bilderbüchern und Zeitschriften.

Informations- und Kommunikationstechnik, Medien


Medien werden immer mehr Bestandteil unserer Lebensführung. Daherwollen auch wir im Kinderhaus CAMINO die Kinder auf den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien aller Art vorbereiten. Unsere Förderung erstreckt sich hierbei auf visuelle, auditive und auditiv-visuelle Medien, wie z.B. CD-Spieler, Kamera, Touch-Screen, Bücher, Zeitschriften und vieles mehr.

Mathematische Bildung


Das Erlangen eines mathematischen Grundverständnis ist schon für Kinder im Kindergartenalter von zentraler Bedeutung, da es das „Zurechtkommen“ im Alltag erleichtert. Dies ist für die Kinder wichtig, um wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Erkenntnisse zu erlangen. Die Kinder kommen im Kinderhaus CAMINO schon früh mit verschiedenen Formen in Kontakt, die spielerisch beim Malen oder beim Turnen eingesetzt werden. Schon das Zählen im Morgenkreis oder das Errechnen der fehlenden Kinder sind Übungen für ein gutes Zahlen- und Mengenverständnis. Zahlreiche Brett- und Würfelspiele steigern die Freude im Umgang mit Zahlen und fördern die Simultanerfassung.

Naturwissenschaften und Technik


Kinder hinterfragen Dinge, wollen den Rätseln des Lebens auf den Grund gehen und wissen wie was funktioniert. Wir helfen den Kindern ihre Neugierde und ihren Wissensdrang zu stillen, die Welt mit all seinen Geheimnissen und Wundern zu entdecken, indem wir Experimente mit ihnen machen, Fragen beantworten und Phänomene erforschen. Ideen und Fragestellungen der Kinder werden bei uns ernst genommen und aufgegriffen, z.B. in Projekten. In gezielten Angeboten erfahren die Kinder chemische Zusammenhänge und physikalische Phänomene. Ebenso probieren sie sich im Freispiel mit technischen Zusammenhängen wie bauen und konstruieren aus.

Umwelt


Im Zuge der heutigen Umweltbelastung und Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen, ist es uns besonders wichtig Umweltbildung- und Erziehung im Kindergartenbereich einen besonderen Standpunkt zu geben. Der Begriff Nachhaltigkeit wird mit den Kindern gemeinsam hier im Haus erlebt und gelebt. Durch ausgewählte Spielsachen vermitteln wir den Kindern ein nachhaltiges Konsumverhalten. Deshalb verwenden wir langlebiges, umweltfreundliches Spielmaterial z.B. aus Holz, und nutzen umliegende Ressourcen wie Behindertenwerkstätten. Wir entdecken die Natur und Umwelt hier im Umkreis unseres Kinderhauses in Bad Aibling und schauen auch über den Tellerrand hinaus, indem wir z.B. Projekte zum fairen Handel machen oder uns fremde Länder genauer ansehen. Auch durch Besuche des naheliegenden Kurparks oder durch das Spielen im Garten lernen wir den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren oder Pflanzen und entwickeln eine Bereitschaft zum umweltbewussten und umweltgerechtem Handeln.

Ästhetik, Kunst und Kultur


In unserem Atelier werden regelmäßig kreative Mal- und Bastelangebote gemacht, um den Umgang mit unterschiedlichen Techniken und besonderen Materialien zu erwerben, wie z.B. Gips, Holz, Filz oder Kleister. Mit Legematerialien können die Kinder ein Grundverständnis von Farben, Formen und Ästhetik entwickeln. Sie kommen so zur Ruhe, drücken Gefühle aus oder lernen eigene Ideen umzusetzen. Besonders Bilderbücher werden bei uns zur Vermittlung von Ästhetik, Kunst und Kultur verwendet. Sie regen die Fantasie an und animieren die Kinder zum Nachgestalten. Um kulturelle Werte zu vermitteln, besuchen wir mit den Kindern thematische Ausstellungen, Museen und kulturelle Veranstaltungen.

Musikalische Bildung


Singen und Musizieren ist ein Ausdruck von Lebensfreude. Zusammen mit den Kindern singen wir sehr viel, beginnend schon im Morgenkreis, wo das „Morgenlied“ oder andere jahreszeitliche und themenbestimmte Lieder gesungen werden. Die Kinder üben durch das Begleiten der Lieder mit unterschiedlichen Instrumenten ihr Takt- und Rhythmusgefühl, lernen neue Klänge kennen und wissen sie einzusetzen. Durch das gemeinsame Singen wird das Wir-Gefühl gestärkt und die Stimmbildung gefördert. Das Hören von Musik soll die Kinder zum Tanzen, Bewegen und Mitmachen einladen. Das Aufgreifen von Liedern oder Musik aus anderen Ländern trägt zur interkulturellen Erziehung bei und bringt die Kinder mit anderen Religionen, Traditionen und Sprachen in Kontakt.

Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport


Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil frühkindlicher Entwicklung. Daher zählt Bewegung zu den grundlegendsten und natürlichsten Ausdrucksformen der Kinder. Indem sich die Kinder ausreichend bewegen, bilden sie ihre Motorik aus, erlangen ein positives Körpergefühl und Körperbewusstsein, steigern die Leistung ihrer Organe, fördern die Gehirnaktivität oder erleben sich selbstwirksam. Darüber hinaus sind tägliche und vielfältige Bewegungserfahrungen für die Entwicklung der kognitiven Kompetenzen unverzichtbar, sie stärken das Sozialverhalten, das Selbstvertrauen und das Selbstbild der Kinder. Besonders in der heutigen Gesellschaft ist es wichtig den Bewegungsmangel auszugleichen. Wir gehen mit den Kindern daher täglich bei jedem Wetter raus an die frische Luft, machen Spiele im Freien oder halten uns im Gartenbereich auf. Der Turnraum, den die Kinder frei nutzen können, bietet ausreichend Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.

Gesundheit


Um das seelische, körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden der Kinder aufrecht zu erhalten, ist es uns wichtig die Kinder in Angelegenheiten der Gesundheit zu unterstützen. Die gleitende Brotzeit ermöglicht es ihnen, selbst zu entscheiden wann sie Hunger haben, wann sie Essen gehen wollen und wie viel sie essen wollen. Sie lernen Verantwortung für sich und den eigenen Körper zu übernehmen. Um die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden und zur Steigerung des Wohlbefindens, üben wir mit den Kindern Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges und richtiges Händewaschen oder Naseputzen. Durch verschiedene Rückzugsmöglichkeiten im Gruppenzimmer wie Schlafraum oder der Galerie können sich die Kinder nach eigenem Empfinden und Ermessen zurückziehen und somit einen positiven und effizienten Umgang mit Stress erwerben, Sinnesübungen, Autogenes Training, Meditationen und Massagen geben den Kindern eine weitere Möglichkeit auf den eigenen Körper zu achten.

Yoga


Im Kinderyoga werden verschiedene Übungen, ähnlich wie im Erwachsenenyoga, auf spielerische Weise durchgeführt. Kinderyoga fördert Haltung und Motorik. Muskeln und Gelenke werden gedehnt und entspannt. Darüber hinaus bekommt das Kind mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, wenn es eine „Asana“ (Übung) meistert. Kinderyoga macht mutig, stark und sicher. Die Asanas steigern Koordination und räumliche Orientierung, sowie die Konzentration. Entspannungsübungen und Fantasiereisen regen Kreativität und freie geistige Entfaltung an. Kinderyoga bringt somit viele Vorteile für die körperliche und geistige Entwicklung. Daher bieten wir schon sehr früh einen Zugang zum Yoga, um den Kindern eine Methode der Selbstregulierung und Entspannung näher zu bringen.

Vorschule im Kinderhaus CAMINO

Wir möchten den Kindern im letzten Kindergartenjahr die Möglichkeit geben, sich ihrer Individualität entsprechend in einem speziell auf ihre Altersgruppe zugeschnitten Rahmen auf den Übergang in die Grundschule und somit auf ihre neue Rolle als Schulkind vorzubereiten.

Wir sehen die Vorschulgruppe als eine Brücke zwischen Kindergarten und Schule, mit der wir den Kindern durch ein adäquates pädagogisches Konzept neue Bildungserfahrungen und mehr Möglichkeit zur Eigenverantwortung ermöglichen können. Unser Ziel ist es, jedes Kind bestmöglich vorzubereiten, damit der Start in die Schule gelingt. Dabei sehen wir immer das einzelne Kind als aktiven Gestalter seiner Bildungsprozesse und orientieren uns am jeweiligen Entwicklungsstand und den idealen Lernvorrausetzungen im Vorschulalter. Wir geben den Kindern die nötige Sicherheit und Geborgenheit und bereiten sie nach und nach auf die Ablösung vor und selbstverständlich stehen auch bei uns Spiel und Spaß im Vordergrund. Bedingt durch unser dreigliedriges Schulsystem und den frühen Wechsel in die weiterführenden Schulen scheint sich die Zeit des sensomotorischen Lernens in der Grundschule immer weiter zu verkürzen und die Anforderungen an die SchülerInnen und Eltern scheinen stetig zu wachsen. Zeit auf einzelne Kinder individuell einzugehen und sie ihrem Entwicklungsstand gemäß abzuholen, bleibt oft nicht mehr. Doch gerade der Erfolg in den ersten Grundschuljahren bildet das Fundament der späteren Bildungskarriere. Einen weiteren Aspekt unserer Überlegungen bildet der Bereich des Übergangs, der für die Kinder oft eine sehr große Herausforderung darstellt. Umso wichtiger ist hier die Vorbereitung im Bereich der Organisation, der Struktur, selbstständiges und eigenverantwortliches Handeln und Lernen lernen. Durch altersgemäß geführte Projektarbeit und Workshops, entwicklungsangemessenem Spielmaterial und mehr Möglichkeiten zum eigenständigen Handeln lassen sich diese Bereiche mit dem Konzept der Vorschulgruppe optimal fördern. Lernerfolge im Anfangsunterricht sowie ein gelungener Übergang wirken sich nachhaltig auf die emotionale Befindlichkeit, die Motivation, Lernfreude und Lernaktivität der SchülerInnen aus. Somit ist es für uns von sehr großer Bedeutung, unsere Kinder mit den besten Lernvoraussetzungen in die Schule zu schicken und die Freude am Lernen nachhaltig zu stärken, denn dann kann Schule Spaß machen!

Übergang in die Grundschule

Übergänge gehören zum Leben eines jeden Menschen und haben einen großen Einfluss auf seine persönliche Entwicklung und die Familie.

Der Eintritt in das formale Schulsystem stellt für das Kind und seine Familie einen bedeutsamen Entwicklungsschritt dar. Alle am Übergang beteiligten Personen – das Kind, die Eltern, die pädagogischen Betreuungskräfte in Kindergarten und Schule – sind aufgefordert, zusammen Wege zur positiven Gestaltung des Übergangs zu erarbeiten. Die Übergangskompetenz, d. h . die Fähigkeit und Bereitschaft den Übergang erfolgreich zu bewältigen, hängt maßgeblich von der Bereitschaft aller Beteiligten zur Kooperation und Partizipation ab. Nach diesem Ansatz ist also nicht nur die Schulfähigkeit des Kindes, sondern auch die Beteiligung aller, für einen erfolgreichen Übergang in die Grundschule, verantwortlich. Auch in diesem Sinne legen wir ein großes Augenmerk auf die Kooperation mit den Eltern und den aufnehmenden Grundschulen.

Das Kindergarten Team

Andrea K.

Gruppenleitung rote Gruppe

"Dein Alltag ist ihre Kindheit"

Lisa T.

pädagogische Fachkraft rote Gruppe

"Kinder verfügen über zwei Superkräfte, welche wir als Erwachsene verloren haben. Die bedinungslose Liebe und das völlige Fehlen von Vorurteilen."

Centa D.

pädagogische Betreuerin rote Gruppe

"Und das Schöne am Kind sein ist, dass man denkt alles sei für immer."

Annalena H.

Erzieherpraktikantin im SPS II rote Gruppe

"Ein Kind ist eine kleine Hand, die zurück führt in eine Welt, die man vergessen hat."

Manja K.

Gruppenleitung blaue Gruppe

"Man muss aus Kinder keine guten Menschen machen, das sind sie bereits. Man muss nur aufpassen, dass sie es bleiben."

Melanie D.

pädagogische Betreuerin rote Gruppe

"Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft. Sie geneißen die Gegenwart."

Bianka S.

Praktikantin blaue Gruppe

"Lass uns den Kindern zeigen wie Träumen geht und es dabei selbst neu lernen."

Tanja S.

Gruppenleitung und Kooperationsbeauftragte lila Gruppe & Grundschule

"Man ist nie zu klein, um großartig zu sein"

Elisabeth N.

pädagogische Fachkraft lila Gruppe

"Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden. Sie wollen leben."

Veronika A.

Berufspraktikantin im Anerkennungsjahr lila Gruppe

"Im Spiel eines Kindes liegt oft eine tiefere Bedeutung"

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Kinderhaus CAMINO Kellerstraße
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